5. März 2010
Die Femto-Lasik Methode zum Lasern von Augen wird heute von vielen Augenlaserzentren als State-of-the-art Technik beworben. Statt den Flap (”Hornhautdeckel”) vor dem tatsächlichen Lasern mit einem Mikrokeratom (Mikrohobel, Mikromesser) zu schneiden, nutzt man bei der Femtolasik einen speziellen Femtosekundenlaser als Schnittwerkzeug. Doch wie funktioniert das genau?
Eine sehr schöne Übersicht findet man in einem Freevis-Flyer hier. Darin erfährt der potentielle Patient, dass mit einem Femtolaser gar nicht an der Oberfläche des Auges bzw. der Augenhornhaut ge-laser-schnitten wird, sondern das Ganze im Inneren der Hornhaut des Auges passiert.
Das Femtosekunden-Laser-Gerät berechnet mittels Computer eine bestimmte Tiefe in der Augenhornhaut, in welcher der Flap-Schnitt erfolgen soll. Auf diese Tiefe (eine vorab gedachte ‘Schnittlinie’ mitten in der Hornhaut des Auges) wird der Femtolaser fokussiert. Dann schießt der Laser eine Vielzahl extrem kurzer Lichtimpulse auf/in genau diese Tiefe/Spur in der Hornhaut. Kurz heißt dabei wirklich kurz, denn eine Femtosekunde (und daher hat der Laser seinen Namen) ist gerade einmal der billiardste Teil einer Sekunde.
Jeder Laserimpuls (Laserstoß) erzeugt im Hornhautgewebe eine extrem kleine Gasblase. Davon setzt man computergesteuert Tausende solcher kleiner Gasbläschen in Reihe(n). Konkret bestehen diese Minibläschen aus Gas und Wasser und dehnen sich relativ schnell ein winziges Stück aus und lösen dadurch die anliegenden Hornhautschichten voneinander.
In der Summe der extrem vielen Bläschen und deren Ausdehnung entsteht eine Schnittlinie mitten in der Hornhaut. Die vielen Gasbläschen trennen die umgebenden Hornhautschichten also wie ein unsichtbares Messer auf. Diesen Vorgang nennt man Photodisruption.
Der so vorbereitete Flap kann an der Schnittlinie anschließend mit einem stumpfen Hobel auf-/weggeklappt werden (der bildhafte Vergleich mit dem Toilettendeckel ist hier nicht so hygienisch, aber macht es leicht verständlich). Nun kann das eigentliche Lasern mit dem Excimer-Laser beginnen, d.h. die Hornhaut wird mittels Augenlaser so abgetragen bzw. modelliert, dass die Brechung des in das Auge einfallenden Lichts später genau so erfolgt, dass der zuvor Fehlsichtige anschließend scharf bzw. schärfer als vor der OP ohne Brille sehen kann.
Weitere Infos dazu erhält man bei den Infoveranstaltungen von Augenlaserzentren, wie sie z.B. die Kette EuroEyes in vielen deutschen Großstädten regelmäßig bewirbt.
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30. August 2008
Wer es leid ist, Contactlinsen zu tragen, für den gibt die Möglichkeit, sich seine Augen lasern zu lassen. Es gibt verschiedene spezielle Lasermethodiken um Augen, die aufgrund von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung in ihrer Sehfähigkeit eingeschränkt sind, wieder optimal zu korrigieren und z.B. auf harte Kontaktlinsen oder weiche Kontaktlinsen verzichten zu können. Die bisherige Lasik Methode stellt ein überaus sicheres Verfahren der Augenlaserbehandlung dar und erzielt optimale Operationsergebnisse. Äußerst selten können Komplikationen auftreten, die bei dem so genannten Flapschnitt entstehen. Bei der normalen Lasik-Methode wird die Hornhautlamelle mit einem mechanischen Hobel geschnitten. Der Schnitt erfordert aller höchste Präzision, denn er wird endgültig gesetzt. Bei dem derzeit modernsten und technologisch sicherstem Verfahren der Augenlaserbehandlung, der Femto-Lasik, wird das Risiko, dass ein Flapschnitt falsch gesetzt wird, entscheidend vermieden. Unter Anwendung eines Femtosekunden-Lasers werden kleinste Bläschen in die Hornhaut gesetzt, so dass sich die obere Hornhautschicht von der unteren lösen kann. Bevor das Hornhautgewebe getrennt wird, kann der operierende Facharzt Position und Qualität des Flapfeldes überprüfen und die Blasenschicht ggf. innerhalb weniger Minuten wieder auflösen und neu ansetzen. Durch diese neue Femto-Lasik-Methode werden die Flaps bei der Augenlaserbehandlung präziser und qualitativer gesetzt. Somit verringert sich das Risiko der Komplikationen während der Augenlaserbehandlung und die Hornhaut wird geschont. Auch Patienten, die für die normale Lasik-Methode eine zu dünne Hornhaut haben oder an einer sehr starken Sehbeeinträchtigung leiden und bisher sich dem Augenlasern nicht unterziehen konnten, können mit der neuen Femto-Lasik aufgrund ihrer Präzision nun auch die Augen mit einem Augenlaser lasern lassen.
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17. Juli 2008
Viele Fehlsichtige haben den Wunsch, endlich unabhängig von Brille und Kontaktlinsen zu sein und entschließen sich zu einer Augenlaseroperation um ihre Fehlsichtigkeit zu beheben. Ein nicht zu vernachlässigender Punkt sind jedoch die Kosten, die für die Korrektur der Fehlsichtigkeit aufkommen.
Diese Kosten sind abhängig von der Klinik oder Praxis und von der angewandten Methode. Aber auch der Augenbefund spielt hier eine Rolle. In etwa muss man jedoch mit 1000 bis 3000 Euro pro Auge rechnen. Die beiden bekanntesten und am häufigsten eingesetzten Operationsformen sind die Lasik und die Femto Lasik Methode. Die Lasik-Methode ist meist die günstigere Methode. Die weiterentwickelte Operationsform ist die Femto-Lasik-Methode, in der Regel aber im oberen Preisspektrum der Augenlaserbehandlungen angesiedelt.
Viele Augenklinken bieten mittlerweile auch Ratenzahlungen an, so dass hier auch Wenigverdiener die Möglichkeit haben gänzlich ohne Brille oder Contaktlinsen zu leben. Letztendlich sollten nicht die Kosten der Behandlung im Vordergrund stehen, sondern das geeignete und sichere Verfahren.
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12. Juni 2008
Bei den Fehlsichtigkeiten, die sich mit einer Augenlaserbehandlung korrigieren lassen, handelt es sich um die Kurzsichtigkeit, die Weitsichtigkeit oder auch die Stabsichtigkeit. Umgangssprachlich werden die Fehlsichtigkeiten auch als Sehfehler bezeichnet und lassen sich normalerweise alle mit einer entsprechenden Brille oder mit Kontaktlinsen beheben.
Mithilfe der Augenlaserbehandlung im Rahmen der refraktiven Chirurgie gelingt es aber den Status zu erreichen, dass der Patient nach einer erfolgreichen Behandlung weder eine Brille noch Kontaktlinsen benötigt. Einzig und allein die sogenannte Altersweitsichtigkeit lässt sich durch Lasern nicht behandeln.
Die Augenlaseroperationen gehören zu den Operationen, die als medizinisch nicht notwendig betrachtet werden, deshalb übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen auch keine Kosten. Der Patient muss eine Augenlaserbehandlung aus eigener Tasche bezahlen. Auch bei den privaten Krankenkassen wird nur in seltenen Fällen ein Teil der Kosten erstattet.
Patienten mit Fehlsichtigkeiten, die sich für eine Augenlaserbehandlung entschließen, können sich in speziellen Augenlaserzentren umfassend informieren, denn nicht jeder Patient mit den genannten Fehlsichtigkeiten ist für eine Laserbehandlung im Rahmen der refraktiven Chirurgie gleichwohl geeignet. Dafür geeignete Patienten sollten sich bei der Wahl der Klinik immer an eine Institution wenden, der das Lasik TÜV Siegel verliehen wurde. Kliniken mit diesem TÜV Siegel wird offiziell bestätigt, dass sowohl kompetente Ärzte die Operationen vornehmen als auch, dass die Technik auf dem modernsten Stand ist. Immerhin ist so eine Augenlaserbehandlung nicht völlig ohne Risiko, allerdings liegen in vielen Kliniken die Erfolgsquoten bei weit über 90 Prozent. In Deutschland kostet das Augenlasern für beide Augen in etwa ab 2000 Euro aufwärts für beide Augen.
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21. Mai 2008
Wer sich einer Augenkorrektur mittels eines Lasers unterziehen möchte, sollte bestimmte Voraussetzungen beachten.
Behandlungen von Altersweitsichtigkeiten und Fehlsichtigkeiten, die durch Diabetes entstehen, können nur durch den Ersatz bzw. den Austausch der Linse (Linsentausch) und anschließender Laserbehandlung erfolgen.
Träger von Kontaktlinsen müssen darauf achten, dass die Linsen vor der Operation nicht mehr getragen werden dürfen. Weiche Kontaktlinsen dürfen sieben Tage vor dem Eingriff nicht mehr eingesetzt werden. Bei harten Linsen beträgt dieser Zeitraum 3 Wochen.
Voraussetzungen für eine gelungene Operation ergeben sich daraus, dass die Fehlsichtigkeit stabil ist. Kurzsichtigkeiten bis -14 Dioptrien, Weitsichtigkeiten bis +6 Dioptrien und Stabsichtigkeiten, als Hornhautverkrümmungen bis +6 Dioptrien bzw. -6 Dioptrien können erfolgreich behandelt werden.
Der Patient muss ein Mindestalter von 18 Jahren erreicht haben. Bei Schwangerschaften, hoher Diabetes oder weiteren Augenerkrankungen wie Grüner Star, Grauer Star oder Hornhautentzündungen kann eine Augen-Laserbehandlung nicht durchgeführt werden.
Nach der Messung der Hornhautdicke mittels Ultraschall muss gewährleistet werden, dass nach der Behandlung ausreichend Hornhaut noch vorhanden ist. Sollte dies nicht der Fall sein, kann die Behandlung nicht durchgeführt werden.
Vor einem Eingriff müssen auch die finanziellen Voraussetzungen geklärt sein. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine solche Behandlung nicht. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten nach einer individuellen Prüfung in seltenen Fällen teilweise.
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30. April 2008
Der sogenannte Lasik-TÜV ist ein Gütesiegel, das der TÜV Süd in Zusammenarbeit mit dem VSDAR entwickelt hat. Damit wurde dem Wunsch von vielen Patienten entsprochen, die wissen wollten, woran sie eine qualifizierte Augenklinik oder ein qualifiziertes Laserzentrum für refraktive Chirurgie erkennen können.
Kliniken, die den Lasik-TÜV verliehen bekommen haben, sind von externen Gutachtern und Experten überprüft worden. Dabei gilt es, ein objektives Anforderungsprofil zu erfüllen. Zu den Kriterien, die verglichen und geprüft werden zählen solche Dinge wie die Geräte und die Laser, die verwendet werden hinsichtlich ihrer Aktualität, ihrer Pflege und Wartung, das gesamte Management in der Klinik inklusive der Abläufe und der Organisation, die Qualifikationen und Erfahrungen der Augenärzte und der Mitarbeiter in der Einrichtung, die Einhaltung aller wichtigen Anforderungen an die Hygiene gemäß den Forderungen des Robert Koch Institutes und natürlich die Ergebnisse der Behandlungen sowie die Patientenzufriedenheit.
Kliniken, die nach der Überprüfung das begehrte TÜV Siegel bekommen haben, müssen nicht einfach behaupten, dass ihre Dienstleistungen von bester Qualität sind, sie haben es bereits nachgewiesen. Das gibt den Patienten bedeutend mehr Sicherheit bei der Wahl der passenden Klinik für die Augenlaserbehandlung. Wer möchte schon ein Risiko eingehen, wenn es um das Augenlicht geht und um nicht gerade wenig Geld.
Im Gegenteil, Patienten sollten nicht ausschließlich auf die Kosten schauen, immerhin geht es um ihre Gesundheit und wer die Absicht hat, eine Laserbehandlung mit Lasik oder Femto-Lasik durchführen zu lassen, der sollte immer die Qualität und nicht den Preis in den Vordergrund stellen. Das ist auch für Operationen im Ausland angeraten.
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7. März 2008
Wer sich dauerhaft von seiner Sehhilfe - ob Brille oder Kontaktlinsen - befreien möchte, hat seit einigen Jahren die Möglichkeit die Augen operativ korrigieren zu lassen. In allen größeren Städten gibt es Augenlaserzentren, wo Augenärzte und Optiker zusammenarbeiten.
Im Vorfeld sollte man sich bei seiner Krankenkasse nach einer Kostenübernahme erkundigen. In der Regel jedoch zahlen gesetzliche Krankenkassen bzw. die gesetzliche Krankenversicherung nicht, private Krankenkassen manchmal anteilig.
Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Augenkliniken sind sehr groß, daher sollte man das Preis-Leistungsverhältnis einzelner Anbieter vergleichen.
Vorsicht ist bei refraktiven Eingriffen im Ausland geboten, denn eine ausreichende Nachsorge ist in diesem Fall nicht immer gewährleistet. Wie jeder andere Eingriff kann es auch nach dem Lasern der Augen zu Komplikationen kommen, wie zum Beispiel Infektionen oder Vernarbungen. Wird es dann nötig, die Behandlung vor Ort ausführen zu lassen, kann es für den Patienten sehr teuer werden. Lässt man eine Augenoperation in der Nähe seines Wohnortes machen, entstehen normalerweise keine zusätzlichen Kosten.
Das gängigste Verfahren der so genannten Refraktiven Chirugie ist die Lasik Methode - in Deutschland werden jährlich über hunderttausend Korrekturen von Fehlsichtigkeit mit dieser Methode durchgeführt. Ausgeglichen werden kann eine schwache bis mittelstarke Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. In dem wenige Minuten dauernden und unter örtlicher Betäubung durchgeführten Eingriff wird die Hornhaut so abgetragen, dass Lichtstrahlen wieder genau auf die Netzhaut treffen und so ein scharfes Bild entsteht.
In einigen Augenlaserzentren wird bereits die Weiterentwicklung der Lasik-Methode angewandt. Mit dem Femto-Sekundenlaser ist eine präzisere Korrektur der Hornhaut ohne jeglichen Einsatz mechanischer Geräte möglich. Der Patient hat hierdurch den Vorteil, dass das Risiko für Infektionen minimiert ist. Zudem gewährt es vielen Menschen auch einen psychologischen Nutzen/Wert, dass das Auge hier nicht mit einem “Messer” aufgeschnitten wird, sondern alles via Laser abläuft.
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29. Februar 2008
Eine neue, moderne und populäre Methode in der refraktiven Chirurgie bei der Behandlung von Hornhautverkrümmungen und Fehlsichtigkeiten ist die Femto-Lasik. Die Technik wird in Europa seit 2004 eingesetzt.
Die Femto-Lasik - auch Intra-Lasik genannt - nutzt neben dem Excimer Laser den Femtosekundenlaser. Dieser spezielle Infrarotlaser wurde 2001 in den USA entwickelt. Er arbeitet nicht mit UV-Licht, wie der Excimer-Laser, sondern mit einer Wellenlänge von 1052 nm. Im Falle einer Hornhautbehandlung wird die Energie nicht auf der Oberfläche entladen, sondern im Hornhautinneren, bei einer Wirkdauer von hunderten Femtosekunden.
Die Verwendung des Femtolasers bietet sich in der Augenheilkunde deshalb an, weil sich mit ihm äußerst genaue Gewebeschnitte ohne Wärmeentwicklung machen lassen. Bei der Operation muss nicht mehr mit dem Mikrokeratom eine Lamelle von der Hornhaut abgetragen werden, sondern der Laser dringt in die Tiefe des Hornhautinneren ein, die man vorher durch Bestimmung der Hornhautdicke festgesetzt hat. Der Unterschied zu anderen Verfahren besteht außerdem darin, dass die Patienten sofort nach der Operation scharf sehen können. Die Operation hinterläßt selten Schmerzen, da die OP direkt unter der schmerzempfindlichen Hornhautoberfläche gemacht wird und diese sich nicht erst wieder regenerieren muss. Unter Einsatz des Excimer-Lasers wird nach dem Einschnitt die Hornhautoberfläche geschliffen und damit eine Fehlsichtigkeit behoben.
Die Femto-Lasik gilt als sicher und genau, sodass sie insbesondere bei Menschen angewandt werden sollte, wo mechanische Schnitte des Mikrokeratoms Angst oder Bedenken auslösen. Studien belegen die Überlegenheit der Femto-Lasik gegenüber anderen Methoden. Weitere Infos dazu gibt es unter anderem auch bei EuroEyes zu Femto-Lasik.
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