Augenoperation in der Türkei?

19. August 2010

Sich in der Türkei die Augen lasern zu lassen, klingt immer sehr verlockend. Dort sind die Preise durchschnittlich günstiger als in Deutschland und enthalten oft auch An- und Abreise sowie Hotelübernachtungen. Kein Wunder also, das die Durchführung des Eingriffs in der Türkei immer beliebter wird. Trotzdem herrschen viele - zum Teil berechtigte - Vorurteile gegenüber den Behandlungen dort.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, das Eingriffe im Ausland gleichwertig oder teilweise sogar besser sind als in Deutschland, denn in europäischen Ländern wie der Türkei ist man immer mehr bemüht, medizinische Angebote positiv voranzutreiben und zu fördern. Schließlich hat man entdeckt, dass dies eine neue Einnahmequelle ist. In Istanbul zum Beispiel ist es möglich, sich für etwa 1000 Euro die Augen lasern zu lassen. Wie oben bereits beschrieben, sind in diesem Preis bereits An- und Abreise sowie Unterkunft enthalten. Natürlich können die Zahlen von Klinik zu Klinik variieren, ebenso in Abhängigkeit von der verwendeten Laser-Technik und den Spezifika des Patienten.

In Istanbul finden sich diverse Augenkliniken, die auf medizinische Eingriffe mit der Lasik-Methode spezialisiert sind. Dennoch scheint es oftmals zu schön, um wahr zu sein. Wie in Deutschland sollte man auch in der Türkei darauf achten, dass es intenisve Vorgespräche gibt und man als Patient umfangreich informiert wird, eben auch über die Risiken und Nebenwirkungen.

Auf Unterstützung aus Deutschland sollte man ebenfalls nicht verzichten. Wichtig ist, die Unterlagen des betreuenden Arztes aus Deutschland mitzunehmen, denn sie sind eine erste Informationsgrundlage für den behandelnden türkischen Kollegen.
Ebenfalls gut zu wissen: Auch in der Türkei gibt es Kriterien und Standards, die erfüllt werden müssen.

Im Endeffekt kommt es auf die Fähigkeiten des behandelnden Chirurgs an. Und das ist in der Regel unabhängig vom geografischen Standort. Bevor man sich für eine Operation in der Türkei entscheidet, sollte man bedenken, dass zu einer Behandlung auch immer eine medizinische Nachsorge gehört, die nunmal im Ausland nicht immer problemlos möglich ist. Türkische Kliniken und Ärzte sollte man im Vorfeld auf Herz und Nieren prüfen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Eine Entscheidung sollte nich unter Zeitdruck gefällt werden. Falls es dennoch zu Komplikationen und daraus folgende juristische Konsequenzen kommen sollte, ist dies natürlich aufwändiger als in Deutschland.

Augenlaser Probleme und Risiken

11. Juli 2010

Jeder operative Eingriff birgt Risiken. Bei einer Laser-Opreation am Auge ist das nicht anders. Bei dem gängigsten Verfahren, der Lasik-Operation, wird die Hornhaut flach eingeschnitten und der “Deckel” abgeklappt. Diesen Hornhautdeckel nennt man auch “Flap”. Genau dort liegt auch das größte Risiko, denn in der Regel wächst der Einschnitt nicht wieder so fest zusammen, wie es vor dem Eingriff war. Im schlimmsten Fall könnte der Hornhautlappen durch eine sportliche oder andere mechanische Bewegung erneut abgelöst werden und nie wieder anwachsen. Dieses Risiko besteht sowohl bei Augenlaser Behandlungen mit Lasik, als auch mit Femto-Lasik und iLasik, da bei all diesen Verfahren mit Flap gearbeitet wird. Es besteht nicht bei der Lasek Augenlaser-Methode; diese weist jedoch andere Nachteile wie die Schmerzhaftigkeit der OP auf.

Grundsätzlich bestehen bei der Lasik-Operation, obwohl sie häufig angewandt wird und sich die Technik weiterentwickelt hat, einige mögliche Nebenwirkungen. Patienten klagen häufig über eine erhöhte Empfindlichkeit bei Blendungen. Außerdem ist die Operation nicht zu hundert Prozent erfolgversprechend, denn eine gewisse Prozentzahl der behandelten Menschen berichteten davon, dass ihre Fehlsichtigkeiten wieder eintraten oder sogar noch schlimmer wurden. Manche mussten trotz Operation weiterhin eine Sehhilfen tragen. Desweiteren kann es zu einer Unter- oder Überkorrektur kommen, d.h. von der vorab vermessenen Hornhaut wurde zu viel oder zu wenig abgetragen. Die daraus folgenden Beschwerden machten sich kurz-, aber häufig auch langfristig bemerkbar. Kleiner Trost: Dieses Defizit lässt sich mit einer weiteren Operation beheben. Aber, nicht zu vergessen: Krankenkassen zahlen die Laserbehandlungen meist nicht.

Die Beschwerden kurz nach dem Eingriff, wie brennende Augen, vermehrtes Tränen, oder aber auch trockene Augen lassen meistens recht zeitig nach, können allerdings auch gut medikamentös behandelt werden. Auch bei der Laser-Operation entsteht eine Wunde, die sich natürlich entzünden kann Bei vielen Operationen wird das Risiko, z.B. einer Entzündung, mittels prophylaktischer Augentropfen eingedämmt, dennoch ist es empfehlenswert, nicht nur dem jeweiligen Facharzt voll und ganz zu vertrauen, sondern sich auch selbst bei verschiedenen Quellen zu informieren. Die erste Überlegung muss natürlich sein, ob die Probleme mit Brille oder Kontaktlinsen wirklich so schlimm sind, dass ein Eingriff unbedingt nötig ist. Es gibt verschiedene Zertifikate vom TÜV, anhand derer Ärzte nachweisen können, dass sie für die Durchführung von Laser-Operationen das nötige Fachwissen besitzen. Das Zertifikat allein macht natürlich noch keinen guten Arzt aus. Informieren Sie sich im Internet in verschiedenen Foren und sprechen Sie mit verschiedenen Ärzten. Grundsätzlich sollte jedoch immer klar sein, dass Laser-Operationen zwar wenig aufwändig erscheinen, aber dennoch, wie jeder anderer operative Eingriff, Risiken und Nebenwirkungen beinhalten.

Grauer Star wird nicht mit Laser behandelt, sondern durch Linsentausch

13. Juni 2010

Viele ältere Menschen leiden am Grauen Star. Fast bei jedem Menschen kommt es alterungsbedingt zu einer Eintrübung der Augen, die sich - wie im Fall des Grauen Star - negativ auf die Sehfähigkeit auswirken kann. Erreicht die Trübung ein bestimmtes Stadium, sollte das Auge operiert werden.

Doch nicht nur Alterungserscheinungen können die Ursache für Grauen Star sein, sondern Erkrankungen wie Diabetes oder Stoffwechselstörungen. Außerdem können äußere Einflüsse wie eine Dialyse oder die längerfristige Einnahme von Cortison einen Grauen Star (fachlich “Katarakt” genannt) begünstigen.

Verschiedene Teile der Linse können von Trübungen betroffen sein: Entweder im Linsenkern, der Linsenrinde oder an der Hinterkapsel der Linse. Je nachdem, wo und in welcher Ausprägung die Trübung vorliegt, entstehen verschiedene Beeinträchtigungen. Meistens ist das Bild verschwommen, verzerrt oder verschleiert. Häufig klagen die Betroffenen über eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit.

Wenn die Katarakt so weit fortgeschritten ist, dass bis auf Handbewegungen oder Lichter nichts mehr gesehen wird, wird eine Operation sinnvoll. Unter Umständen kann dadurch nämlich der Augendruck ansteigen, ein sogenanntes Glaukom.

Um dies zu verhindern, wird in den meisten Fällen operiert, denn durch konservative Behandlungsmethoden lässt sich ein Grauer Star nicht mehr heilen. Der Eingriff kann sowohl in örtlicher Betäubung als auch mit Vollnarkose durchgeführt werden, üblich ist aber heutzutage die Lokalanästhesie. Dabei werden entweder Augentropfen verabreicht oder ein Mittel neben oder hinter die Augäpfel injiziert.

Ziel der Operation ist, die Linse mit der Trübung zu entfernen und durch eine künstliche Linse zu ersetzen. Dazu wird die Hornhaut am Rand eingeschnitten und die Linse meist mittels Ultraschall aufgeweicht. Anschließend kann sie dann abgesaugt werden. Funktioniert dies nicht, muss die Linse mechanisch entfernt werden. Die Kunstlinse wird dann in den noch vorhandenen Kapselsack eingeführt. Dann ist der Eingriff beendet, der Einschnitt verheilt meist von alleine, in Einzelfällen muss genäht werden.

Ein weitverbreiteter Irrtum ist, dass die trübe Linse mittels Laser aus dem Auge entfernt wird. Der Einsatz eines Lasers ist nur dann von Nöten, wenn die natürliche Kapsel, die die Kunstlinse umfasst, trüb wird. Mit dem Laser wird die Kapsel dann geöffnet, sodass ein klares Sehen möglich ist. Dies passiert nach einer Star-Operation in rund einem Fünftel aller Fälle. In den allermeisten Fällen wird der Graue Star problemlos entfernt. Dennoch gibt es eine Zahl verschiedener möglicher Komplikationen.

Femtosekundenlaser - wie arbeiten die Femto-Laser genau?

5. März 2010

Die Femto-Lasik Methode zum Lasern von Augen wird heute von vielen Augenlaserzentren als State-of-the-art Technik beworben. Statt den Flap (”Hornhautdeckel”) vor dem tatsächlichen Lasern mit einem Mikrokeratom (Mikrohobel, Mikromesser) zu schneiden, nutzt man bei der Femtolasik einen speziellen Femtosekundenlaser als Schnittwerkzeug. Doch wie funktioniert das genau?

Eine sehr schöne Übersicht findet man in einem Freevis-Flyer hier. Darin erfährt der potentielle Patient, dass mit einem Femtolaser gar nicht an der Oberfläche des Auges bzw. der Augenhornhaut ge-laser-schnitten wird, sondern das Ganze im Inneren der Hornhaut des Auges passiert.

Das Femtosekunden-Laser-Gerät berechnet mittels Computer eine bestimmte Tiefe in der Augenhornhaut, in welcher der Flap-Schnitt erfolgen soll. Auf diese Tiefe (eine vorab gedachte ‘Schnittlinie’ mitten in der Hornhaut des Auges) wird der Femtolaser fokussiert. Dann schießt der Laser eine Vielzahl extrem kurzer Lichtimpulse auf/in genau diese Tiefe/Spur in der Hornhaut. Kurz heißt dabei wirklich kurz, denn eine Femtosekunde (und daher hat der Laser seinen Namen) ist gerade einmal der billiardste Teil einer Sekunde.

Jeder Laserimpuls (Laserstoß) erzeugt im Hornhautgewebe eine extrem kleine Gasblase. Davon setzt man computergesteuert Tausende solcher kleiner Gasbläschen in Reihe(n). Konkret bestehen diese Minibläschen aus Gas und Wasser und dehnen sich relativ schnell ein winziges Stück aus und lösen dadurch die anliegenden Hornhautschichten voneinander.

In der Summe der extrem vielen Bläschen und deren Ausdehnung entsteht eine Schnittlinie mitten in der Hornhaut. Die vielen Gasbläschen trennen die umgebenden Hornhautschichten also wie ein unsichtbares Messer auf. Diesen Vorgang nennt man Photodisruption.

Der so vorbereitete Flap kann an der Schnittlinie anschließend mit einem stumpfen Hobel auf-/weggeklappt werden (der bildhafte Vergleich mit dem Toilettendeckel ist hier nicht so hygienisch, aber macht es leicht verständlich). Nun kann das eigentliche Lasern mit dem Excimer-Laser beginnen, d.h. die Hornhaut wird mittels Augenlaser so abgetragen bzw. modelliert, dass die Brechung des in das Auge einfallenden Lichts später genau so erfolgt, dass der zuvor Fehlsichtige anschließend scharf bzw. schärfer als vor der OP ohne Brille sehen kann.

Weitere Infos dazu erhält man bei den Infoveranstaltungen von Augenlaserzentren, wie sie z.B. die Kette EuroEyes in vielen deutschen Großstädten regelmäßig bewirbt.

Augen lasern - wann macht Femto-Lasik gegenüber Lasik Sinn?

30. August 2008

Wer es leid ist, Contactlinsen zu tragen, für den gibt die Möglichkeit, sich seine Augen lasern zu lassen. Es gibt verschiedene spezielle Lasermethodiken um Augen, die aufgrund von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung in ihrer Sehfähigkeit eingeschränkt sind, wieder optimal zu korrigieren und z.B. auf harte Kontaktlinsen oder weiche Kontaktlinsen verzichten zu können. Die bisherige Lasik Methode stellt ein überaus sicheres Verfahren der Augenlaserbehandlung dar und erzielt optimale Operationsergebnisse. Äußerst selten können Komplikationen auftreten, die bei dem so genannten Flapschnitt entstehen. Bei der normalen Lasik-Methode wird die Hornhautlamelle mit einem mechanischen Hobel geschnitten. Der Schnitt erfordert aller höchste Präzision, denn er wird endgültig gesetzt. Bei dem derzeit modernsten und technologisch sicherstem Verfahren der Augenlaserbehandlung, der Femto-Lasik, wird das Risiko, dass ein Flapschnitt falsch gesetzt wird, entscheidend vermieden. Unter Anwendung eines Femtosekunden-Lasers werden kleinste Bläschen in die Hornhaut gesetzt, so dass sich die obere Hornhautschicht von der unteren lösen kann. Bevor das Hornhautgewebe getrennt wird, kann der operierende Facharzt Position und Qualität des Flapfeldes überprüfen und die Blasenschicht ggf. innerhalb weniger Minuten wieder auflösen und neu ansetzen. Durch diese neue Femto-Lasik-Methode werden die Flaps bei der Augenlaserbehandlung präziser und qualitativer gesetzt. Somit verringert sich das Risiko der Komplikationen während der Augenlaserbehandlung und die Hornhaut wird geschont. Auch Patienten, die für die normale Lasik-Methode eine zu dünne Hornhaut haben oder an einer sehr starken Sehbeeinträchtigung leiden und bisher sich dem Augenlasern nicht unterziehen konnten, können mit der neuen Femto-Lasik aufgrund ihrer Präzision nun auch die Augen mit einem Augenlaser lasern lassen.

Kosten der Fehlsichtigkeitskorrektur

17. Juli 2008

Viele Fehlsichtige haben den Wunsch, endlich unabhängig von Brille und Kontaktlinsen zu sein und entschließen sich zu einer Augenlaseroperation um ihre Fehlsichtigkeit zu beheben. Ein nicht zu vernachlässigender Punkt sind jedoch die Kosten, die für die Korrektur der Fehlsichtigkeit aufkommen.

Diese Kosten sind abhängig von der Klinik oder Praxis und von der angewandten Methode. Aber auch der Augenbefund spielt hier eine Rolle. In etwa muss man jedoch mit 1000 bis 3000 Euro pro Auge rechnen. Die beiden bekanntesten und am häufigsten eingesetzten Operationsformen sind die Lasik und die Femto Lasik Methode. Die Lasik-Methode ist meist die günstigere Methode. Die weiterentwickelte Operationsform ist die Femto-Lasik-Methode, in der Regel aber im oberen Preisspektrum der Augenlaserbehandlungen angesiedelt.

Viele Augenklinken bieten mittlerweile auch Ratenzahlungen an, so dass hier auch Wenigverdiener die Möglichkeit haben gänzlich ohne Brille oder Contaktlinsen zu leben. Letztendlich sollten nicht die Kosten der Behandlung im Vordergrund stehen, sondern das geeignete und sichere Verfahren.

Augenlasern - welche Fehlsichtigkeiten können korrigiert werden?

12. Juni 2008

Bei den Fehlsichtigkeiten, die sich mit einer Augenlaserbehandlung korrigieren lassen, handelt es sich um die Kurzsichtigkeit, die Weitsichtigkeit oder auch die Stabsichtigkeit. Umgangssprachlich werden die Fehlsichtigkeiten auch als Sehfehler bezeichnet und lassen sich normalerweise alle mit einer entsprechenden Brille oder mit Kontaktlinsen beheben.

Mithilfe der Augenlaserbehandlung im Rahmen der refraktiven Chirurgie gelingt es aber den Status zu erreichen, dass der Patient nach einer erfolgreichen Behandlung weder eine Brille noch Kontaktlinsen benötigt. Einzig und allein die sogenannte Altersweitsichtigkeit lässt sich durch Lasern nicht behandeln.

Die Augenlaseroperationen gehören zu den Operationen, die als medizinisch nicht notwendig betrachtet werden, deshalb übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen auch keine Kosten. Der Patient muss eine Augenlaserbehandlung aus eigener Tasche bezahlen. Auch bei den privaten Krankenkassen wird nur in seltenen Fällen ein Teil der Kosten erstattet.

Patienten mit Fehlsichtigkeiten, die sich für eine Augenlaserbehandlung entschließen, können sich in speziellen Augenlaserzentren umfassend informieren, denn nicht jeder Patient mit den genannten Fehlsichtigkeiten ist für eine Laserbehandlung im Rahmen der refraktiven Chirurgie gleichwohl geeignet. Dafür geeignete Patienten sollten sich bei der Wahl der Klinik immer an eine Institution wenden, der das Lasik TÜV Siegel verliehen wurde. Kliniken mit diesem TÜV Siegel wird offiziell bestätigt, dass sowohl kompetente Ärzte die Operationen vornehmen als auch, dass die Technik auf dem modernsten Stand ist. Immerhin ist so eine Augenlaserbehandlung nicht völlig ohne Risiko, allerdings liegen in vielen Kliniken die Erfolgsquoten bei weit über 90 Prozent. In Deutschland kostet das Augenlasern für beide Augen in etwa ab 2000 Euro aufwärts für beide Augen.

Wer kann sich einer Augenlaserbehandlung unterziehen?

21. Mai 2008

Wer sich einer Augenkorrektur mittels eines Lasers unterziehen möchte, sollte bestimmte Voraussetzungen beachten.

Behandlungen von Altersweitsichtigkeiten und Fehlsichtigkeiten, die durch Diabetes entstehen, können nur durch den Ersatz bzw. den Austausch der Linse (Linsentausch) und anschließender Laserbehandlung erfolgen.

Träger von Kontaktlinsen müssen darauf achten, dass die Linsen vor der Operation nicht mehr getragen werden dürfen. Weiche Kontaktlinsen dürfen sieben Tage vor dem Eingriff nicht mehr eingesetzt werden. Bei harten Linsen beträgt dieser Zeitraum 3 Wochen.

Voraussetzungen für eine gelungene Operation ergeben sich daraus, dass die Fehlsichtigkeit stabil ist. Kurzsichtigkeiten bis -14 Dioptrien, Weitsichtigkeiten bis +6 Dioptrien und Stabsichtigkeiten, als Hornhautverkrümmungen bis +6 Dioptrien bzw. -6 Dioptrien können erfolgreich behandelt werden.
Der Patient muss ein Mindestalter von 18 Jahren erreicht haben. Bei Schwangerschaften, hoher Diabetes oder weiteren Augenerkrankungen wie Grüner Star, Grauer Star oder Hornhautentzündungen kann eine Augen-Laserbehandlung nicht durchgeführt werden.

Nach der Messung der Hornhautdicke mittels Ultraschall muss gewährleistet werden, dass nach der Behandlung ausreichend Hornhaut noch vorhanden ist. Sollte dies nicht der Fall sein, kann die Behandlung nicht durchgeführt werden.

Vor einem Eingriff müssen auch die finanziellen Voraussetzungen geklärt sein. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine solche Behandlung nicht. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten nach einer individuellen Prüfung in seltenen Fällen teilweise.

Lasik-TÜV - was steckt dahinter?

30. April 2008

Der sogenannte Lasik-TÜV ist ein Gütesiegel, das der TÜV Süd in Zusammenarbeit mit dem VSDAR entwickelt hat. Damit wurde dem Wunsch von vielen Patienten entsprochen, die wissen wollten, woran sie eine qualifizierte Augenklinik oder ein qualifiziertes Laserzentrum für refraktive Chirurgie erkennen können.

Kliniken, die den Lasik-TÜV verliehen bekommen haben, sind von externen Gutachtern und Experten überprüft worden. Dabei gilt es, ein objektives Anforderungsprofil zu erfüllen. Zu den Kriterien, die verglichen und geprüft werden zählen solche Dinge wie die Geräte und die Laser, die verwendet werden hinsichtlich ihrer Aktualität, ihrer Pflege und Wartung, das gesamte Management in der Klinik inklusive der Abläufe und der Organisation, die Qualifikationen und Erfahrungen der Augenärzte und der Mitarbeiter in der Einrichtung, die Einhaltung aller wichtigen Anforderungen an die Hygiene gemäß den Forderungen des Robert Koch Institutes und natürlich die Ergebnisse der Behandlungen sowie die Patientenzufriedenheit.

Kliniken, die nach der Überprüfung das begehrte TÜV Siegel bekommen haben, müssen nicht einfach behaupten, dass ihre Dienstleistungen von bester Qualität sind, sie haben es bereits nachgewiesen. Das gibt den Patienten bedeutend mehr Sicherheit bei der Wahl der passenden Klinik für die Augenlaserbehandlung. Wer möchte schon ein Risiko eingehen, wenn es um das Augenlicht geht und um nicht gerade wenig Geld.

Im Gegenteil, Patienten sollten nicht ausschließlich auf die Kosten schauen, immerhin geht es um ihre Gesundheit und wer die Absicht hat, eine Laserbehandlung mit Lasik oder Femto-Lasik durchführen zu lassen, der sollte immer die Qualität und nicht den Preis in den Vordergrund stellen. Das ist auch für Operationen im Ausland angeraten.

Augenlasern - voll im Trend

7. März 2008

Wer sich dauerhaft von seiner Sehhilfe - ob Brille oder Kontaktlinsen - befreien möchte, hat seit einigen Jahren die Möglichkeit die Augen operativ korrigieren zu lassen. In allen größeren Städten gibt es Augenlaserzentren, wo Augenärzte und Optiker zusammenarbeiten.

Im Vorfeld sollte man sich bei seiner Krankenkasse nach einer Kostenübernahme erkundigen. In der Regel jedoch zahlen gesetzliche Krankenkassen bzw. die gesetzliche Krankenversicherung nicht, private Krankenkassen manchmal anteilig.

Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Augenkliniken sind sehr groß, daher sollte man das Preis-Leistungsverhältnis einzelner Anbieter vergleichen.

Vorsicht ist bei refraktiven Eingriffen im Ausland geboten, denn eine ausreichende Nachsorge ist in diesem Fall nicht immer gewährleistet. Wie jeder andere Eingriff kann es auch nach dem Lasern der Augen zu Komplikationen kommen, wie zum Beispiel Infektionen oder Vernarbungen. Wird es dann nötig, die Behandlung vor Ort ausführen zu lassen, kann es für den Patienten sehr teuer werden. Lässt man eine Augenoperation in der Nähe seines Wohnortes machen, entstehen normalerweise keine zusätzlichen Kosten.

Das gängigste Verfahren der so genannten Refraktiven Chirugie ist die Lasik Methode - in Deutschland werden jährlich über hunderttausend Korrekturen von Fehlsichtigkeit mit dieser Methode durchgeführt. Ausgeglichen werden kann eine schwache bis mittelstarke Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. In dem wenige Minuten dauernden und unter örtlicher Betäubung durchgeführten Eingriff wird die Hornhaut so abgetragen, dass Lichtstrahlen wieder genau auf die Netzhaut treffen und so ein scharfes Bild entsteht.

In einigen Augenlaserzentren wird bereits die Weiterentwicklung der Lasik-Methode angewandt. Mit dem Femto-Sekundenlaser ist eine präzisere Korrektur der Hornhaut ohne jeglichen Einsatz mechanischer Geräte möglich. Der Patient hat hierdurch den Vorteil, dass das Risiko für Infektionen minimiert ist. Zudem gewährt es vielen Menschen auch einen psychologischen Nutzen/Wert, dass das Auge hier nicht mit einem “Messer” aufgeschnitten wird, sondern alles via Laser abläuft.