Augenlasern - voll im Trend

Wer sich dauerhaft von seiner Sehhilfe - ob Brille oder Kontaktlinsen - befreien möchte, hat seit einigen Jahren die Möglichkeit die Augen operativ korrigieren zu lassen. In allen größeren Städten gibt es Augenlaserzentren, wo Augenärzte und Optiker zusammenarbeiten.

Im Vorfeld sollte man sich bei seiner Krankenkasse nach einer Kostenübernahme erkundigen. In der Regel jedoch zahlen gesetzliche Krankenkassen bzw. die gesetzliche Krankenversicherung nicht, private Krankenkassen manchmal anteilig.

Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Augenkliniken sind sehr groß, daher sollte man das Preis-Leistungsverhältnis einzelner Anbieter vergleichen.

Vorsicht ist bei refraktiven Eingriffen im Ausland geboten, denn eine ausreichende Nachsorge ist in diesem Fall nicht immer gewährleistet. Wie jeder andere Eingriff kann es auch nach dem Lasern der Augen zu Komplikationen kommen, wie zum Beispiel Infektionen oder Vernarbungen. Wird es dann nötig, die Behandlung vor Ort ausführen zu lassen, kann es für den Patienten sehr teuer werden. Lässt man eine Augenoperation in der Nähe seines Wohnortes machen, entstehen normalerweise keine zusätzlichen Kosten.

Das gängigste Verfahren der so genannten Refraktiven Chirugie ist die Lasik Methode - in Deutschland werden jährlich über hunderttausend Korrekturen von Fehlsichtigkeit mit dieser Methode durchgeführt. Ausgeglichen werden kann eine schwache bis mittelstarke Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. In dem wenige Minuten dauernden und unter örtlicher Betäubung durchgeführten Eingriff wird die Hornhaut so abgetragen, dass Lichtstrahlen wieder genau auf die Netzhaut treffen und so ein scharfes Bild entsteht.

In einigen Augenlaserzentren wird bereits die Weiterentwicklung der Lasik-Methode angewandt. Mit dem Femto-Sekundenlaser ist eine präzisere Korrektur der Hornhaut ohne jeglichen Einsatz mechanischer Geräte möglich. Der Patient hat hierdurch den Vorteil, dass das Risiko für Infektionen minimiert ist. Zudem gewährt es vielen Menschen auch einen psychologischen Nutzen/Wert, dass das Auge hier nicht mit einem “Messer” aufgeschnitten wird, sondern alles via Laser abläuft.

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