Femto-Lasik Grundlagen
Eine neue, moderne und populäre Methode in der refraktiven Chirurgie bei der Behandlung von Hornhautverkrümmungen und Fehlsichtigkeiten ist die Femto-Lasik. Die Technik wird in Europa seit 2004 eingesetzt.
Die Femto-Lasik - auch Intra-Lasik genannt - nutzt neben dem Excimer Laser den Femtosekundenlaser. Dieser spezielle Infrarotlaser wurde 2001 in den USA entwickelt. Er arbeitet nicht mit UV-Licht, wie der Excimer-Laser, sondern mit einer Wellenlänge von 1052 nm. Im Falle einer Hornhautbehandlung wird die Energie nicht auf der Oberfläche entladen, sondern im Hornhautinneren, bei einer Wirkdauer von hunderten Femtosekunden.
Die Verwendung des Femtolasers bietet sich in der Augenheilkunde deshalb an, weil sich mit ihm äußerst genaue Gewebeschnitte ohne Wärmeentwicklung machen lassen. Bei der Operation muss nicht mehr mit dem Mikrokeratom eine Lamelle von der Hornhaut abgetragen werden, sondern der Laser dringt in die Tiefe des Hornhautinneren ein, die man vorher durch Bestimmung der Hornhautdicke festgesetzt hat. Der Unterschied zu anderen Verfahren besteht außerdem darin, dass die Patienten sofort nach der Operation scharf sehen können. Die Operation hinterläßt selten Schmerzen, da die OP direkt unter der schmerzempfindlichen Hornhautoberfläche gemacht wird und diese sich nicht erst wieder regenerieren muss. Unter Einsatz des Excimer-Lasers wird nach dem Einschnitt die Hornhautoberfläche geschliffen und damit eine Fehlsichtigkeit behoben.
Die Femto-Lasik gilt als sicher und genau, sodass sie insbesondere bei Menschen angewandt werden sollte, wo mechanische Schnitte des Mikrokeratoms Angst oder Bedenken auslösen. Studien belegen die Überlegenheit der Femto-Lasik gegenüber anderen Methoden. Weitere Infos dazu gibt es unter anderem auch bei EuroEyes zu Femto-Lasik.